Kurzinformation
Ausbildungsberufe
Kraftfahrzeugmechatroniker/in
Einstiegsvoraussetzung
Abgeschlossener Ausbildungsvertrag, möglichst guter Hauptschulabschluss oder höherer allgemeinbildender Abschluss
Inhalte
Grundstufe (1.Lehrjahr) die Schwerpunkte:
- Messen/Prüfen/Beurteilen
- Diagnostizieren
- Instandhalten/Instandsetzen
Fachstufe (2. und 3. Lehrjahr) die Schwerpunkte:
- Personenkraftwagen
- Nutzkraftfahrzeuge
- Fahrzeugkommunikation
- Motorradtechnik
Organisation der Ausbildung
Unterrichtszeiten:
Der schulische Teil findet an unserer Schule im Blockunterrichts statt. Das bedeutet, der Schüler erhält alle drei Wochen eine Woche Berufsschulunterricht. Der Unterricht umfasst 38 Schulstunden, davon finden 5 Stunden fachpraktischer Unterricht in der Werksttatt statt.
Ausbildungsinhalte/Ziele:
Der Kfz-Mechatroniker wird wie der Kfz-Mechaniker dual ausgebildet. Der Unterrichtsstoff wird auf Grund des Rahmenlehrplans handlungsorientiert vermittelt.
Der Schüler soll an Hand von exemplarischen Lernsituationen, wie sie im Alltag vorkommen, den Lernstoff möglichst eigenständig erlernen. Innerhalb des Lernfeldes wird der Schüler an Hand eines ausgewählten Themas mit Mathematik, Technologie, Deutsch, etc. im Kontext konfrontiert.
Auszug aus dem Rahmenlehrplan
„Ausgangspunkt für das berufschulische Lernen sind die konkreten berufs- und werkstattspezifischen Handlungen. In den Zielformulierungen werden daher in nahezu allen Lernfeldern Handlungen beschrieben, die von den Lernenden im Sinne vollständiger Arbeits- und Geschäftsprozesse als tatsächliche und konkrete berufsspezifische Arbeitshandlungen selbst geplant, durchführt und bewertet werden sollen.Den Lernenden sind besondere Aspekte und Elemente der Kommunikation, Kundenorientierung und Qualitätssicherung zu vermitteln.
Lernfelder:
Der Unterricht wird in Lernfeldern gestaltet. D.h. es werden berufstypische Handlungen in Form von Lernsituationen erarbeitet. Anhand dieser Situationen sollen den Schülern die Kompetenzen vermittelt werden. Sie erarbeiten weitgehend sich selbst bzw. im Team die Kompetenzen, die es bedarf diese berufstypische Handlung umzusetzen. Es wird also nicht fachsystematisch, sondern fächerübergreifend Fach- und Personenkompetenzen vermittelt.
Beispiel:
Lernfeld 1: Warten und Pflegen von Fahrzeugen oder Systemen.
Lernsituation: Winterdurchsicht an einem PKW
Es werden hierbei verschiedene Zusammenhänge erarbeitet, die den Schüler in die Lage versetzt selbständig nach Abschluss des Lernfeldes eine Winterdurchsicht durchzuführen.
Es werden vermittelt: Fachliches, Kommunikation im Betrieb, Präsentation der Arbeit, Kundenumgang, etc.
Prüfungen:
Auf Grund der Neuordnung der fahrzeugtechnischen Berufe, haben sich auch die Prüfungsregelungen geändert.
Bei der Abschlussprüfung handelt es sich um eine „gestreckte Prüfung“. D.h. nach Abschluss des zweiten Ausbildungsjahres wird Teil 1 der Abschlussprüfung abgelegt (früher Zwischenprüfung). Sie geht zu 35% in die Abschlussnote ein.
Die Abschlussprüfung besteht aus zwei Teilen: Teil „A“ (praktische Prüfung) und Teil „B" (theoretische Prüfung). Teil „B“ geht mit 65%-iger Bewertung in die Abschlussnote mit ein.
Besonderheiten:
An unserer Schule ist es üblich, im ersten Ausbildungsjahr Klassenfahrten zu veranstalten. Meist werden Fahrten mit sportlichen Schwerpunkten durchgeführt. Alle Schüler sollen die Möglichkeit haben an einer Klassenfahrt teilzunehmen. Im Regelfall sind es Ski- und Snowboardkurse.
Im Laufe ihrer Ausbildung nehmen die Klassen auch an Fahrten zur IAA, Werksbesichtigungen bei Automobilherstellern oder sonstigen Veranstaltungen teil.